
Bin nach fast 18 Stunden Flug und 8 Stunden Transfer in Delhi wohlbehalten in Trivandrum angekommen. Es gab ein paar Probleme mit dem elektronischen Visum, aber schließlich durfte ich doch nach 1 1/2 Stunden Prozedere am Flughafen in Indien einreisen. Die erste Herausforderung (Taxi ins Hotel) habe ich glücklicherweise gut gemeistert. Eine Amerikanerin die gleichzeitig mir mir ankam und ins selbe Hotel musste, forderte schon vorab einen Pickupservice an und nahm mich mit (Danke Holly :-)).
Indische Simcard
Am nächsten Tag ging es dann zeitig auf, um die nächste Herausforderung zu meistern. Ich bin ja jetzt quasi „digitaler Nomade“. Meine Zimmerbuchungen erfolgen übers Internet, ich nutze Google Maps und andere Dienste nutze. Meinen Blog möchte ich auch von unterwegs schreiben, auch wenn die WLAN Verbindung gerade nicht so ideal ist. Zwischendurch möchte ich mich im Internet über sehenswürdigkeiten erkundigen. Dafür und noch für mehr, braucht es eine lokale Simcard. Auf meine Frage in der Rezeption diesbezüglich, werde ich gleich mal ins Straßengewühl von Trivandrum geschickt.
Nach einer Stunde vergeblichem Suchens und Nachfragens hat mir schließlich ein freundlicher Verkäufer den Tip mit dem Vodafoneshop gegeben. Also Leute, falls ihr mal in Indien eine Simkarte benötigt, einfach den nächstgelegenen Vodafoneshop aufsuchen, da wird dir geholfen. Das war dann auch eine Prozedur wie beim Zahnarzt. Nummer ziehen und dann mal eine Stunde warten. Hat dann aber toll geklappt und ist meiner Meinung nach wirklich unglaublich günstig.
Ich habe übrigens eine detaillierte Anleitung zum Erwerb einer indischen Simcard erstellt.
Padmanabhaswamy Tempel
Hab mir dann noch den Padmanabhaswamy Tempel angesehen. Angeblich das teuerste sakrale Gebäude der Welt, noch vor dem Vatikan. Hätte man von außen gar nicht gemerkt. Im Tempelinneren liegt angeblich ein ziemlich großer Schatz aus Gold und Edelsteinen.

Padmanabhaswamy-Tempel
Kovalam Beach
Nach zwei Tagen habe ich genug von Trivandrum gesehen und bin dann ein paar Kilometer südlich in ein kleines Boutiquehotel am Kovalam Beach eingezogen. Da kommt erstmals richtig Urlaubsstimmung auf. Der grösste Teil des Ortes befindet sich in einem schattenspendenden Palmenhain wodurch es auch Nachts angenehm kühl bleibt. Dabei beträgt die Tagestemperatur weit über 30 Grad (und das im Winter).

Yoga
Dank der Empfehlung meines sehr netten Zimmervermieters Charles, hab ich gleich meine ersten Yogastunden in Strandnähe genommen. Dabei kriegte ich meinen vom langen Flugzeugsitzen und vom Rucksack schleppen gequälten Rücken wieder schmerzfrei. Feinstes Sivananda Yoga.

Mit Yoga ist das so eine Sache in Südindien. Was du hier so angeboten bekommst hat oft nichts mit dem eigentlichen, ursprünglichen Yoga zu tun. Laut Charles ist das einfach ein wahnsinnig großes Business. Die Anbieter der ersten Stunde sind dank der zahlreichen Touristen mittlerweile mehrfache Millionäre. Nichtsdestotrotz ein toller Rahmen um Yoga in vielen Spielarten zu praktizieren. Danach geht es dann an den wunderschönen Strand um ein wenig zu chillen.
Am nächsten Tag warteten schon die berühmten Backwaters auf mich.
Ich werf jetzt mal ein digitales Kommentar in den Blog, um zu schauen, wie lange der digitale Nomade mit Simkarte braucht seine Yogastellung zu verlassen und zu antworten…
super, dass du gut angekommen bist….
Gratuliere Günter, du bist der erste der einen Kommentar auf der Seite abgegeben hat. Zur Belohnung kriegst ein Gratisjahresabo zu meinem Blog 😉
Mist!
Zu spät für das Gratis-Abo.
Aber nur weil ich vermutlich den selben Fehler gemacht habe wie du an der Grenze:
Kein Bakshish!
Viel Spaß noch in Kerala!
LG Andreas
Für dich mach ich Mal eine Ausnahme und geb dir auch ein Gratis-Abo ?
Da ist’s ja bei mir gar nix mit einem Abo?- hier ist’s eiskalt und eine Sivanandastunde am Strand wär unglaublich schön…. genieß es!!!! Liebe Grüße Irene
Danke Irene, ich bin noch einmal in mich gegangen und finde du solltest auch ein Abo kriegen? Alles Gute und hoffentlich keine allzu frostigen Yogastunden mehr ?
Hi Martin,
super Möglichkeit quasi live an deinem Abenteuer teilzuhaben.
Bewundere dich, dass du das alleine angehst. Da hat man sicher (zu) viel Zeit zum Nachdenken 🙂
Genieß den Strand. Bei uns ist Thermenwetter…
Liebe Grüße
Stephan
Hi Stephan, danke und schön das du mich quasi begleitest. Und du hast Recht, es ist manchmal sehr kontemplativ ? viel Spass in der Therme GLG Martin